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Es ist leider vergriffen. |
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Aus der Einleitung des Buches Nur etwas anders sind die Gottesdienste, die wir etwa achtmal im Jahr am Samstagnachmittag feiern. Denn der gewohnte liturgische Rahmen bleibt erkennbar, ebenso die Hauptstücke des Gottesdienstes wie Kyrie und Gloria, Gebet und Glaubensbekenntnis, Textlesungen und deren Auslegung, Sendung und Segen. Und es geht um nichts anderes als um die Botschaft zum Leben. Und doch sind die Gottesdienste anders. Die Gottesdienstteilnehmer werden mehr als sonst einbezogen. Damit sie immer mehr zu Mithandelnden werden, führt schon die Begrüßung möglichst handfest in das Thema hinein. Dies darf ruhig durch eine etwas reißerische Szene geschehen. Oder durch einen Zwischenruf von der Empore, der abgehobene Feierlichkeit in Frage stellt. Oder durch einen Dialog wie den von Loriot über das Frühstücksei (Thema Streiten). Übrigens keine Angst: Bevor die auch von uns respektierte Grenze zum Klamauk erreicht ist, kann man in unseren Gottesdiensten noch manches wagen. Dem Anrufungsteil widmen wir große Aufmerksamkeit. In einem entfalteten Kyrie wird das Gottesdienstthema ausgebreitet. Noch wichtiger: Die Menschen sollen erfahren, dass sie klagen dürfen. Oft ermutigen wir Mitarbeiter die Besucher hierzu, indem wir persönliche Erfahrungen einbringen (z.B. bei den Themen Verluste oder Angst). Die Menschen werden dadurch stärker motiviert, sich auf das Thema einzulassen, seine Bedeutung für sich zu entdecken. Allerdings erwarten wir noch nicht, dass die Gottesdienstteilnehmer auch über eigene Erfahrungen laut sprechen.... Im Predigtteil wählen wir durchaus auch die herkömmliche Form, allerdings möglichst in Kurzfassung. Aber auch Dialogpredigten, besser noch: nicht anpredigende Dialoge oder Spielszenen. Hier und an anderen Stellen bitten wir die Besucher gern, in der Stille praktische Konsequenzen aus dem Gehörten und Erlebten für sich zu erwägen, sie eventuell auch aufzuschreiben, vielleicht Gebetsanliegen oder Vorsätze auf den Altar zu legen etc. Wir haben den Eindruck, es besteht ein tiefes Bedürfnis nach Phasen der Stille.... Das Team erhebt nicht den Anspruch, mit dieser Gottesdienstform den Stein des Weisen gefunden zu haben. Alle Beteiligten wissen, dass in einer pluralistische Gesellschaft auch vielfältige Gottesdienstformen angeboten werden sollten. Der etwas andere Gottesdienst ist nur eines dieser Angebote. |
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Aus den Grußwort des Landesbischofs Dr. Friedrich Weber Eines bitte ich vom Herrn, das hätte ich gerne: dass ich im Hause des Herrn bleiben könne mein Leben lang, zu schauen die schönen Gottesdienste des Herrn und seinen Tempel zu betrachten. (Psalm 27) In Upen wird dieser Wunsch, schöne Gottesdienste des Herrn zu schauen, erfüllt. Das vorliegende Buch ist ein Beleg dafür, wie kreativ und theologisch gebildet sich Menschen aus Upen in die aktuelle Ausgestaltung schöner Gottesdienste einbringen, sie mit Gebeten, Liturgien und anderen Texten zur Verkündigung des Evangeliums bereichern. Diese Gottesdienstfeiern und -entwürfe sind in der Regel von einer solchen geistlichen Qualität, dass sie der Erbauung des Einzelnen als auch der Gemeinde ohne Abstriche dienen. Ihre Stärke besteht gerade darin, dass diese Andachten und Gottesdienste aus dem Ort heraus entstanden sind, aus der Mitte der Kirchengemeinde Upen, von Menschen gestaltet, die sich dafür verantwortlich wissen, dass die Geschichte Gottes mit uns lebendig bleibt und nicht vergessen wird. ... Über die hier in diesem Buch präsentierten Gottesdienstanregungen freue ich mich und kann sie nur einem breiten Lesepublikum, auch innerhalb der Pfarrerschaft, zur theologischen und geistlichen Auseinandersetzung empfehlen . ... |
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Inhaltsverzeichnis "Mitten im Leben" Grußwort Einleitung Mitten im Leben glauben - Lebensthemen
Unter offenem Himmel - Gleichnisse
Wege in der Freiheit - Gebote
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